Drosseln sind Schneckenliebhaber

Manch einer hat schon beim Spaziergang in Park oder Wald faustgroße Steine am Wegrand gefunden, die von Trümmern von Schneckengehäusen gesäumt sind. Das ist mit hoher Sicherheit ein "Drosselamboss". Auf dem Stein "schmieden" Drosseln das Schneckenhaus kurz und klein, um an das Innere heranzukommen. Die Wacholderdrossel in Jahre 2000 hatte zum Schluß der Pflege wenig Appetit auf Schnecken, aber wenn der "Teufel in der Not" Fliegen frißt, warum nicht eine Drossel Schnecken ?
Da mir unbekannt ist, ob die Drosseln das Gedärm mit fressen, habe ich die gereichten Schneckenkörper von Gedärm und Schalenresten gründlich befreit. Das ist zwar eine nicht ganz feine Sache aber vielleicht doch notwendig.
Dies könnte auch als Ich-AG nebenberuflich zum Erwerb genutzt werden. Die sich vor sowas ekelnden Drosselpfleger werdens schon nutzen. Eine echte Marktlücke!





eine Mahlzeit im Urzustand


Schritt 2 - Gehäuse demolieren




Schritt 3 - Bestandteile sortieren




Schritt 4 - verfüttern

In der dritten Pflegewoche (vermutlich die 7 Lebenswoche) des Vogels zeigten sich die Merkmale in der Zeichnung des Gefieders; der hellgraue Rücken und der fast weiße Pürzel. Damit ziehen wir wieder eine Wacholderdrossel auf. Dessen Zustand würde eine Freiflugvoliere als Lebensraum nötig machen. In zwei Wochen - dann ist's schon August - bekommt der Vogel die Flugerlaubnis. Bleibt er bei uns, übernachtet er im Haus. Fliegt er weg - dann war die Pflege nicht ganz umsonst.



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